Yogatherapie

Was ist Yogatherapie?

Wichtig – rechtlicher Hinweis: Yogatherapie ist keine Heilbehandlung und ersetzt auch keine ärztliche Behandlung.

Yogatherapie wendet Elemente des klassischen Yoga auf akute bzw. konkrete Beschwerden an. Mittels Körperübungen, Atemübungen und Techniken der Meditation und Tiefenentspannung sowie der korrekten Ernährung kann man den Körper zur Selbstheilung anregen.

Die klassische Medizin bezeichnet den kranken Menschen als Patienten, was soviel wie „Geduldiger“ bedeutet. Voltaire sagte einmal: „Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten abzulenken, während die Natur sich selbst hilft“. Mit der Yogatherapie versuchen wir, diese Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Das bedeutet aber auch: wie man eine Medizin regelmäßig zu sich nimmt, kann die Yogatherapie am besten dann wirken, wenn man unseren Übungsanleitungen und Empfehlungen regelmäßig folgt.

Dann ist es der Körper, der sich selbst in die Spur bringen kann. Yogatherapie heilt nicht, aber sie kann den Heilungsprozess unterstützen. Yogatherapie ist aus ganzheitlicher Sicht eine ideale Ergänzung zu einer konventionellen schulmedizinischen Betreuung oder Behandlung mittels anderer Naturheilverfahren.

Muss ich dafür Yoga können?

Nein. Sie müssen keine Yoga-Kurse belegt haben, Sie müssen keine Meditationserfahrung haben und Sie brauchen auch sonst keine Vorbereitungen treffen, wenn Sie von uns geholfen bekommen möchten.

Muss ich besonders beweglich sein?

Nein. Der menschliche Körper ist individuell, jeder Mensch ist verschieden. Das schöne an Yoga und insbesondere der Yogatherapie ist, dass für jeden angepasste Übungen möglich sind und dementsprechende Übungspläne entwickelt werden können.

Welche Techniken verwendet Yogatherapie?

Die Yogatherapie verwendet zunächst die fünf aus dem Hatha-Yoga bekannten Techniken: Körperübungen, Atemübungen, Konzentration/Meditation, Tiefenentspannung und Ernährung. Es finden aber auch Techniken aus dem Kundalini-Yoga Anwendung, insbesondere sind hier die Reinigungsübungen (Kriyas) zu erwähnen, oder auch Bandhas (Verschlüsse) und Mudras (energielenkende Übungen).

Welche Beschwerden „behandeln“ wir?

Wir behandeln nicht. Wir begleiten Sie und vermitteln Ihnen Techniken, mit denen Sie die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers aktivieren können. Aktuell betreuen wir

  • psychosomatische Beschwerden wie z. B. Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Migräne, Stress, Burn-Out usw.
  • Erkrankungen der Atemwege, wie z. B. Erkältungen, Asthma, Heuschnupfen
  • Erkrankungen des Herzens (KHK, Arteriosklerose (Arterienverengung)) sowie Vor- und Nachsorge bei Eingriffen in das KHK-System (nach der Methode von Dr. Dean Ornish), insbesondere Hinweise zur Ernährung, Vermittlung von Entspannungstechniken usw.
  • Erkrankungen und Störungen des Verdauungsstoffwechsels (z. B. Verstopfung, Reizdarm)
  • Erkrankungen und Probleme des Stütz- und Bewegungsapparates (z. B. Rundrücken, Hohlkreuz, seitl. Wirbelverkrümmungen, Gleitwirbel)